Vom 25. bis zum 26.11.2019 wurde in Wien die erste MaaS (Mobility as a Service) Konferenz im Novomatic Forum vom Veranstalter Business circle abgehalten. Diese erste internationale Konferenz hatte das Ziel die wichtigsten EntscheidungsträgerInnen für eine Mobilität der Zukunft unter einem Dach zu vereinen und aktiv Allianzen zwischen Automotive, Energie und dem öffentlichen Bereich zu bilden. Angelika Rauch (tbw research und WIMEN Vostand) organisierte und moderierte für WIMEN eine Break Out Session zum Thema „Ist Mobilität fair und gleichberechtigt?“ Es diskutierten Susanne Wolf Eberl (Research & Data Competenz und WIMEN-Vorstandsvorsitzende), Patrizia Ilda Valentini (Renault Österreich), Wiebke Unbehaun (tbw research), Martin Essl (Uber), Augustin Friedel (VW) und Jakob Feigl (Circ) und TeilnehmerInnen darüber wie wir gewährleisten können, dass neue Mobilitätsmodelle alle sozialen Schichten erreichen. Fragen, die v.a. auch mit Uber, VW und Renault diskutiert wurden waren beispielsweise:
- Kann das Verknüpfen von Fahrtendiensten z.B. Uber, (e)-Bike, -Scooter, -Car-Sharing mit dem ÖV zu MaaS Services eine Mobilität für Alle auch ohne privaten PKW gewährleisten?
- Sind neue Mobilitätskonzepte geeignet Mobilitätsarmut z.B. auch in der urbanen Peripherie zu verringern? Welche Geschäftsmodelle und Kooperationen wären denkbar?
- Wo sehen Betreiber Chancen ihr Angebot für bspw. Frauen als Nutzergruppe attraktiver zu machen und ist das für Betreiber überhaupt ein Thema?
Die Diskussion war angeregt und spannend und sollte aus unserer Sicht unbedingt weiter geführt werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich die anwesenden Mobilitätsbetreiber sehr wohl mit dieser Thematik auseinandersetzen und sich bemühen sozial- und gendergerechte Lösungen zu finden. Die Schwierigkeit liegt natürlich auch wieder einmal darin ein Geschäftsmodell dafür zu finden.


