WIMEN Newsletter 2017/1

Das Taxi mit Mehrwert

Taxis sind ein wichtiger Baustein im städtischen Mobilitätsangebot. Im vom bmvit geförderten Forschungsprojekt TAXIPLUS wurden die Anforderungen an ein zeitgemäßes Taxiservice ermittelt und neue Taxi-Dienstleistungen für verschiedene Zielgruppen entwickelt.

Claudia muss dringend zur Geburtstagsparty ihrer Freundin und Papa hat keine Zeit den Chauffeur zu spielen. Mit der TAXIPLUS App bestellt er ein TAXIPLUS Fahrzeug. Die Fahrerin, mit ihrer blauen Uniform leicht erkennbar, holt Claudia von der Wohnungstüre ab und bringt sie an ihr Ziel. Die Fahrerin begleitet sie auch hier wieder bis zur bekannt gegebenen Kontaktperson. Zudem kann Papa die Fahrt seiner Tochter am Handy mitverfolgen. Die Bezahlung läuft bargeldlos über seine Kreditkarte und die Fahrt kostet nicht mehr als in einem herkömmlichen Taxi. Mit dieser Buddy-Funktion von TAXIPLUS kann man anderen Personen erlauben, TAXIPLUS Fahrten über den eigenen Account abzurechnen. Praktisch auch für junge Leute, wenn einmal eine ungeplante Taxifahrt unternommen werden muss. Sie können selbstständig ein TAXIPLUS bestellen und über die Kreditkarte eines Elternteils bezahlen, der dabei eine Benachrichtigung erhält.

Das ist eine der neuen Taxi-Dienstleistungen, die im zweijährigen Forschungsprojekt TAXIPLUS, gefördert vom FEMtech-Programm des bmvit, entstanden sind und die derzeit in der Pilotphase vom Projektpartner Taxi 31300 in Wien getestet werden.

Fahrgäste fühlen sich oft unsicher

Gestartet wurde mit umfangreichen Recherchen und Befragungen über Erfahrungen und Wünsche, sowohl von den KundInnen als auch den FahrerInnen. Sicherheit war eines der zentralen Themen bei beiden Gruppen, insbesondere bei weiblichen Fahrgästen und Lenkerinnen. Dabei geht es nicht nur um tatsächliche Bedrohungen, sondern vor allem auch um das subjektive oft genannte Unsicherheitsgefühl. Daraus entstanden einige Sicherheitsfunktionen wie der Notrufknopf, der beim Beginn der Fahrt am eigenen Mobiltelefon aufblinkt und bei einer Notfallsituation sofort mit der Vermittlungs­zentrale verbindet. Dort bleibt die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter bei einer Bestellung bei Bedarf in der Leitung, bis die Kundin sicher ins TAXIPLUS eingestiegen ist. Ein „Buddy“ kann die gesamte Fahrt bis zum Erreichen des Zielortes am Smartphone mitverfolgen.

Unsicher fühlen sich auch oft Personen mit Mobilitätseinschränkungen aller Art oder Menschen, die sich im städtischen Umfeld nicht gut auskennen. TAXIPLUS LenkerInnen begleiten sie beispielsweise von und zum Bahnhof oder zur Haltestelle und tragen das Gepäck. Oder sie transportieren von Haustüre zu Haustüre. Spezielle Bedürfnisse können über die App bekanntgegeben oder direkt mit der Vermittlungszentrale besprochen werden, von den Betroffenen selbst oder auch von Dritten.

Hohe Standards durch Schulung

Taxis befinden sich mittlerweile in einem sehr kompetitiven Umfeld. Carsharing oder Mietwagen­dienste erweitern das öffentlich verfügbare Mobilitätsangebot. Gleichzeitig gibt es aber Lücken beim Dienstleistungsangebot. Basierend darauf wurden im TAXIPLUS Projekt einerseits die beschriebenen neuen Angebote entwickelt. Andererseits wurden Kundenbedürfnisse analysiert und daraus die Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Dienstleistung, das Taxi, abgeleitet.

Um diesen hohen Servicestandards gerecht zu werden, wurde im Projekt ein eigenes Schulungsprogramm für TAXIPLUS LenkerInnen entwickelt und erprobt, welches zusätzlich zur normalen Taxi-LenkerInnen Ausbildung absolviert werden muss. Dazu gehören etwa die besondere Kunden­orientierung und eine spezielle Erste Hilfe-Ausbildung für Notfallsituationen. TAXIPLUS Fahrzeuge sind durch die Taxi-Leuchte und das TAXIPLUS Logo eindeutig erkennbar, die LenkerInnen durch ihre Dienstkleidung und Anstecknadel. Trotz all dieser zusätzlichen Serviceleistungen wird die Taxifahrt nach den transparenten, gesetzlich festgelegten Tarifen abgerechnet. Es gibt keine „dynamische Preisgestaltung“. Die LenkerInnen sind durch einen geregelten Arbeitnehmer­schutz im Taxigewerbe sozial abgesichert.

Die Rückmeldungen auf das TAXIPLUS Konzept während der Pilotphase waren sowohl von den KundInnen als auch von den LenkerInnen durchwegs positiv. Eine Fortführung von TAXIPLUS nach Ende des Forschungsprojektes wird daher angestrebt.

Kontakt:

DI Angelika Rauch
Mobil: +4369917130717
Mail: a.rauch@tbwresearch.org

 

Die TAXIPLUS Projektpartner

tbw research
Taxi 31300
Research&Data Competence
c-mobility
ETA Umweltmanagement

09/17/2019 - 21:45

1. Grazer WIMEN Symposium

1. Grazer WIMEN Symposium, 26.6.2019 – eine Nachlese

Doch heute und hier machen wir die Augen nicht zu.
Wir schauen uns um, heute haben wir den Mut!
Heut werfen wir einen Blick auf das, was passiert auf diesem Erdball,
Heut werfen wir einen Blick, denn unsere Zukunft ist kein Zufall. (@Mona Camilla)

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09/17/2019 - 21:45

WIMEN Mitglieder stellen sich vor - DI.in Lisa Purker / PlanSinn

PlanSinn Planung & Kommunikation GmbH

Wer wir sind

Das Büro PlanSinn wurde 1997 gegründet. Wir sind ein interdisziplinäres Team von ca. 20 ExpertInnen aus den Bereichen Stadt-, Landschafts- und Raumplanung sowie Ökologie, Pädagogik, Organisationsberatung und Sozialwissenschaften. Jede und jeder von uns ist PlanerIn, ModeratorIn, ProjektentwicklerIn, PR-BeraterIn, ForscherIn - mehr oder weniger. Diese Kompetenzen erleichtern es uns, im konkreten Projekt zu tragfähigen Ergebnissen zu kommen.

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Bild: Andrea Grabher

"Women in Energy - Learning from International Initiatives and Austrian Good Practices" Wien April 2019

 

Eine nachhaltige Energiezukunft braucht Frauen, als Innovatorinnen, Vernetzerinnen und Nutzerinnen!

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Bild: Susanne Wolf-Eberl

„Energy Transition Dialogue“ Berlin April 2019

 

Collaboration Workshop vom Global Women’s Network for the Energy Transition beim „Berlin Energy Transition Dialogue“

Susanne Wolf-Eberl und Angelika Rauch nahmen am von Christine Lins organisierten GWNET-Treffen (Global Women’s Network for the Energy Transition) teil, stellten WIMEN samt Aktivitäten vor und lernten internationale Vertreterinnen kennen und schätzen.

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Bild: Susanne Wolf-Eberl

„Future Mobility Summit“ Berlin April 2019

 

Auf Einladung des Tagesspiegel.de konzipierte WIMEN den Workshop „Kulturschock Diversity – Arbeitsbedingungen im Wandel“. Gemeinsam mit dem deutschen Verein WIM (Women in Mobility) organisierte und gestaltete WIMEN eine interaktive Diskussion zu sieben Ausgangsmaßnahmen. Der Workshop war äußerst erfolgreich, es diskutierten über 60 Teilnehmerinnen und einige wenige Teilnehmer.

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Bild: Susanne Wolf-Eberl

„RailLive 2019“ Bilbao März 2019

 

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Bild: Susanne Wolf-Eberl

Smart Cities aus Sicht der BenutzerInnen

WIMEN-Vorstandsmitglieder Dr.in Bente Knoll (Verein WIMEN & Büro für nachhaltige Kompetenz B-NK GmbH) und Mag.a Susanne Wolf-Eberl (Verein WIMEN & Research & Data Competence OG) hielten bei den Smart Cities Days 2017 im Wiener Rathaus den Workshop „Smart Cities aus Sicht der BenutzerInnen“ ab.

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Bild: © Karin Mottl

WIMEN Mitglieder stellen sich vor - DI Karin Mottl, MSc

Entsprechend ihren Lieblingsthemen Energie und Umwelt entschied sich die gebürtige Mostviertlerin Karin Mottl für eine Ausbildung an der Universität für Bodenkultur in Wien. Das Bachelorstudium galt Umwelt- und Bioressourcenmanagement, das englischsprachige Masterstudium dem Natural Resource Management and Ecological Engineering.

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Bild: © P. Posch

Girls' Day im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

WIMEN unterstützte mit Beteiligung unserer Mitglieder Bettina Schützhofer, Gerda Reißner, Gertraud Oberzaucher und Susanne Wolf-Eberl den diesjährigen Girls' Day im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.

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