WIMEN Newsletter 2015/1

Erstes WIMEN Netzwerktreffen 2015

Einen Videoclip von diesem Netzwerktreffen finden Sie hier: https://youtu.be/khHUL3wy0kQ

Fotogalerie dieses Netzwerktreffens: https://flic.kr/s/aHska1xSfX

Am 26. Februar 2015 fand unser erstes Netzwerktreffen in diesem Jahr an der Fachhochschule Technikum Wien statt. WIMEN war eingeladen, mit Studierenden der Studiengänge Umwelt und Verkehr und Urbane Erneuerbare Energietechnologien das Thema Smart Cities zu diskutieren.

Das Besondere an diesem Netzwerktreffen war, dass neben den WIMEN Mitgliedern zahlreiche Studierende, auch männlich, teilnahmen und das Treffen äußerst interaktiv gestaltet war. Nach einer kurzen Vorstellung von WIMEN und der TeilnehmerInnen fanden sich vier Gruppen an den Thementischen ein. Diskutiert wurden die Themen Erneuerbare Energie, Mobilität, Umwelt und Öffentlicher Raum/Smart Cities. Nach einer sehr angeregten Diskussion wurden die Ergebnisse der vier Gruppen vorgestellt.

FH-Prof. DI Harald Wahl, Studiengangsleiter Bachelor Verkehr und Umwelt:
„Das Netzwerktreffen an der FH Technikum Wien war gekennzeichnet durch die sehr diversen TeilnehmerInnen, denn auch zahlreiche Studierende (auch männliche) Studiernde beteiligten sich aktiv an den Diskussionsrunden zu aktuellen Themen rund um Smart Cities. Im Zuge des Stadt Wien MA23 geförderten Projekts EU-ASCIN ist genau das Thema Smart Cities eine der Kooperationen der FH Technikum Wien mit WIMEN. Im Studiengang Verkehr und Umwelt wird Gender und Diversität seit einiger Zeit aktiv gelebt und gefördert, vor allem die unterschiedlichen Zugänge bei den Studierenden führen zu einem produktiveren Lernklima und zu einer Bereicherung des FH Alltags.“

FH-Prof. DI Peter Franz, Studiengangsleiter Urbane Erneuerbare Energietechnologien:
„Vor allem für unsere Studierenden war es eine neue Erfahrung mit Gender & Diversitätsthemen. Sie sind nun für Ihre Projekte sensibilisiert und kommen für die eine oder andere Fragestellungen auf das WIMEN Netzwerk zurück“

Thementisch Smart Cities
Für die Studierenden bedeutet der Begriff „smart“ in erster Linie, dass eine zukunftsorientierte Stadtplanung auf die Förderung sozialer Nachhaltigkeit abzielt und somit der Mensch im Mittelpunkt steht. Smart Cities basieren demnach auf der Idee einer intelligenten Infrastruktur, die nicht nur mit anderen Technologien, sondern vor allem mit dem Menschen interagiert.
Bei Smart Cities geht es für die Studierenden zum Einen um einen ausgewogenen Einsatz neuer und bewährter Technologien, sowie den Einsatz erneuerbarer Energie. Zum Anderen betonen sie gesellschaftliche Themen wie BürgerInnen-Beteilgung, Bewusstseinsbildung, Inklusion und Verteilungsgerechtigkeit, auch bezogen auf den öffentlichen Raum. Dem Abwägen der Chancen und Risiken von technologischen Entwicklungen messen die Studierenden besondere Bedeutung bei. Insgesamt kam der Nachhaltigkeitsgedanke im Rahmen der Gesprächsrunde deutlich zum Ausdruck, etwa an dem Wunsch nach Versorgung mit regionalen Produkten, nach ausreichend Grünflächen und Urban Gardening.

Thementisch Mobilität
Um Mobilitätsverhalten zu verstehen, braucht es eine Betrachtung der unterschiedlichen Lebenswelten von Personen. Schnell war uns klar, dass die Lebensumstände die Verkehrsmittelwahl beeinflussen. Unser Versuch eine Strukturierung dieser Lebensumstände vorzunehmen, brachte den Blickwinkel auf das räumliche, persönliche, soziale und politische Umfeld. Wir diskutierten den Einfluss der Arbeitszeiten und die Verfügbarkeit von Verkehrsangeboten zu verschiedenen Zeiten. Wenn es vorwiegend Frauen sind, die in Sozial- und Pflegeberufen sowie Tourismus/Gastronomie mit sehr atypischen Arbeitszeiten arbeiten, so braucht es auch öffentliche Angebote zu diesen Zeiten. Spannend erschienen uns auch Lebensumbrüche zu betrachten, mit denen sich das Mobilitätsverhalten ändert: Umzug, Jobwechsel, Scheidung, Pensionierung etc. stellen die Menschen vor eine „Neubewertung“ ihrer Möglichkeiten. Anlässlich solcher Gelegenheiten beginnen sich „eingeschliffene“ Verhaltensmuster aufbrechen zu lassen.

Thementisch Energie
Der Thementisch Energie hat sich der Kluft (gap) zwischen der öffentlich wissenschaftlichen Diskussion zum Thema Energie und Klimaschutz und der Unsicherheit im Umgang mit diesen Aussagen sowie den Handlungsmöglichkeiten für 'fast' alle Menschengruppen gewidmet. Die Diskussionsbeiträge zeigen gute Versuche aus Sicht der TeilnehmerInnen:
Es gibt keine beste Lösung! Tu einfach was zur Verbesserung!
Wir wollen an Handlungsmöglichkeiten für die verschiedenen Geldbörsen und Lebenssituationen arbeiten. Idealerweise kann die Ausbildung zum/r Energie-SystemtechnikerIn das Vertrauen in eine Fachwelt stärken.

Vorstand: Gertraud Oberzaucher, Susanne Wolf-Eberl, Karin Konecny, Vera Folchler, Bente Knoll, Andrea Grabher

WIMEN Klausur

Anfang April  hielt der WIMEN Vorstand in Payerbach an der Rax seine erste Klausur in diesem Jahr ab. Es war ein intensives und arbeitsreiches Wochenende, an dem wir gut die großen Linien für 2015 erarbeiten konnten. Wir haben uns vor allem vorgenommen, eine verstärkte Hinwendung zu unseren Mitgliedern vorzunehmen und diese und den Austausch untereinander in den Mittelpunkt zu stellen.  Für unsere Mitglieder gibt es zweimal monatlich das Angebot ihre Ankündigungen, Publikationen und Hinweise intern verteilen zu lassen.

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EU-Ascin: Soziotechnische Aspekte von Smart Cities

... unter der Leitung von Dipl.-Ing.in Dr.in Bente Knoll

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Mentorinnen-Projekt: Folder Innenseite

Mentorinnen - Projekt

Unser erfolgreiches "Mentorinnenprojekt" wird 2015/2016 eine Fortsetzung finden. Dipl. Päd. Gerda Reissner wird auch nächstes Jahr die Unterstützung durch WIMEN Mentorinnen koordinieren. Zum Abschluss unserer Aktivitäten 2014 haben wir folgende Broschüre hergestellt, die hier auch als PDF zum Download bereit steht: http://www.wimen.at/sites/default/files/WIMEN-Mentorinnenprojekt-Folder.pdf

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Arbeitsgruppe Partizipative Prozesse

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den Fragen, welche Mechanismen bewirken, dass notwendige ganzheitliche Entscheidungen auf politischer Ebene nicht getroffen werden und wie dieser Ablauf zur Entscheidungsfindung verbessert werden kann. In diesem Zusammenhang wird partizipativen Prozessen große Bedeutung beigemessen.

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Projektvorstellung "WOMO-Wohnen und Mobilität

raum & kommunikation GmbH, Anne Lang

Sondierungsprojekt, gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen der FTI Initiative Mobilität der Zukunft – Personenmobilität innovativ gestalten
Laufzeit 01/2014 bis 12/2014
Kooperation raum & kommunikation GmbH www.raum-komm.at und Spirit Design Innovation and Brand GmbH, www.spiritdesign.com

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Projekt BRAINTERSTELLAR - Bitte um Unterstützung!

Hemma Bieser ist mit dem Projekt "Brainterstellar", das sie als geschäftsführende Unternehmerin leitet bei einem NASA Wettbewerb mit der Lösung Brainterstellar unter die besten 15 weltweit gekommen. Dieses Tool filtert aus einer Fülle von Satellitenaufnahmen die besten und interessantesten Fotos unserer Erde heraus. Dafür wird die Hilfe der Crowd benutzt. Auf der Website http://brainterstellar.com kann man immer neue Bilder entdecken.

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