Arbeitsgruppe Partizipative Prozesse

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den Fragen, welche Mechanismen bewirken, dass notwendige ganzheitliche Entscheidungen auf politischer Ebene nicht getroffen werden und wie dieser Ablauf zur Entscheidungsfindung verbessert werden kann. In diesem Zusammenhang wird partizipativen Prozessen große Bedeutung beigemessen.

Am 18.3.2015 nahm die Arbeitsgruppe „Partizipative Prozesse“ unter der Leitung von Christine Turetschek via Skype Call ihre Arbeit auf. Da in vielen öffentlichen Prozessen BürgerInnenbeteiligung gefragt ist und noch weiter zunehmen wird, wollen wir WIMEN-Frauen unsere Position gegenüber BürgerInnenbeteiligungsprozessen formulieren und aufzeigen wie sie organisiert sein müssen um erfolgreich zu sein, beziehungsweise welche Hürden überwunden werden müssen. Wir wollen vor allem den Konfliktbereich Individualinteressen versus Kollektivinteressen beleuchten und dazu eine kritische Haltung einnehmen. Wir sind uns aber auch dessen bewusst, dass durch den Austausch von Sichtweisen und die gemeinsame Bearbeitung von Fragestellungen ein Interessensausgleich möglich wird. Diskussionspunkte werden auch die Variablen Bildung, Alter, Einkommen und Migrationshintergrund sein. Wir wollen Partizipation stark mit dem Thema öffentlicher Raum verknüpfen, denn wie öffentlicher Raum gestaltet wird und wie er genutzt wird kann nicht über die Köpfe von BürgerInnen entschieden werden. Und hier kommt wieder das Thema Interessenausgleich ins Spiel. Neben qualitativen ExpertInneninterviews wollen wir, analog zur Vorgehensweise beim Positionspapier Energie, eine Diskussionsrunde mit externen ExpertInnen organisieren. Ergebnis der Arbeitsgruppe wird ein weiteres WIMEN Positionspapier sein, das öffentlich vorgestellt werden wird.

Partizipation nach einem afrikanischen Sprichwort : „Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, verändern das Angesicht der Welt“.