Girls' Day 2017

Girls' Day im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

WIMEN unterstützte mit Beteiligung unserer Mitglieder Bettina Schützhofer, Gerda Reißner, Gertraud Oberzaucher und Susanne Wolf-Eberl den diesjährigen Girls' Day im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.

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Für ca. vierzig 16-jährige Schülerinnen verschiedener Schulen wurden in einem der Sitzungszimmer des bmvit zwei interessante Thementische aus dem Bereich Mobilität angeboten (Bild 3).

Am ersten Tisch konnten die Schülerinnen ein vom Science Center Netzwerk entwickeltes Spiel zu unterschiedlichen Berufsbildern in der Mobilität spielen. Anhand von Kärtchen, die den Arbeitsalltag beschreiben, Ziele, die nächsten wichtigen Termine, häufige Tätigkeiten und einiges mehr wurde in Gruppen diskutiert, um welches Berufsbild es sich hier handeln könnte. In einer Abschlussrunde wurden die (vermeintlichen) Lösungen verkündet und von der Spielleiterin Sarah Krautsack, bmvit, dann entweder  bestätigt oder erläutert, um welchen Beruf es sich tatsächlich handelte.

Am zweiten Tisch wurde das Thema automatisierte Fahrzeuge diskutiert. Nach einer kurzen Präsentation über Potenziale, Anwendungsfelder, der Entwicklungsperspektive bis 2030+ und technische Hürden und der Funktionsweise des automatisierten Fahrens, einer aktuellen Statistik aus 2016 über die Fehlerquoten der bekanntesten neun Unternehmen, die automatisierte Fahrzeuge herstellen, wurde der prognostizierte Nutzen und die bereits umgesetzten Maßnahmen zur Einführung des automatisierten Fahrens in Österreich vorgestellt.

Anhand von aktuellen Artikeln, die die Schülerinnen in Kleingruppen bearbeiteten, wurden im Anschluss Vorteile und mögliche Nachteile beziehungsweise die Akzeptanz automatisierter Fahrzeuge diskutiert. Bundesminister Jörg Leichtfried, der die Gruppe besuchte, berichtete über seine Erfahrungen mit autonom fahrenden Bussen in Salzburg. Im Gegensatz dazu war die Zustimmung der Schülerinnen sehr verhalten. Trotz aller Argumente, die die Erhöhung der Sicherheit und Effizienz betonten, vertraut ein Großteil nach wie vor auf den/die menschliche/n FahrerIn.
Text: Gertraud Oberzaucher

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Fotos (2), (4) © Patrick Posch
Fotos (1), (3), (5), (6) © Jakob Gramm